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Ich entscheide mich immer wieder für mich.

Autorenbild: Beya
Beya
22. Feb.
1 Min. Lesezeit

Ich entscheide mich immer wieder für mich.

Ich habe mich für mich entschieden. Und nein, das ist weder Egoismus noch Abschottung.


Ich habe diese Entscheidung getroffen, weil ich mich nicht länger verbiegen möchte, nur um dazuzugehören. Weil ich aufgehört habe, mich selbst in Frage zu stellen, nur damit andere sich mit mir wohlfühlen. Mich für mich zu entscheiden bedeutet, mir treu zu bleiben, auch dann, wenn es unbequem ist.


Mich von vermeintlichen „Sicherheiten“ zu lösen und mich neu zu orientieren war schmerzhaft.

Es hat sich oft einsam angefühlt. Altes fällt weg und das Neue ist noch nicht ganz da.


In dieser Zeit haben mich die Fragen begleitet:

Was ist meine Rolle? Wo ist mein Platz in dieser Welt?


Eine neue Richtung einzuschlagen entsteht nicht von heute auf morgen. Dieser Weg war langwierig, von Zweifeln begleitet und nicht immer klar. Doch ich bin ihn gegangen, weil ich eine bewusste Entscheidung getroffen habe: Ich bin mir wichtig.


Meine Neuorientierung ist mit der Bereitschaft gewachsen, mich meinen inneren Unruhen und Unsicherheiten zu stellen. Sie nicht länger zu verdrängen oder kleinzureden, sondern sie wahrzunehmen und ernst zu nehmen, auch dann, wenn sie unangenehm oder schmerzhaft waren.


You heal when you feel.


Und deshalb entscheide ich mich immer wieder für mich.

Herzlichst, Beya.



 
 
 

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