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wenn du mich liebst, dann ...

  • Autorenbild: Beya
    Beya
  • 26. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

"Wenn du mich liebst, dann …“ Dieser Satz trägt Erwartungen in sich.

Vorstellungen davon, wie Liebe aussehen, sich zeigen oder anfühlen soll. Doch Liebe wird von Menschen sehr unterschiedlich wahrgenommen und beschrieben. Sie ist geprägt davon, wie wir aufgewachsen sind, was wir erfahren haben und davon, wie unsere Gesellschaft Liebe definiert und vorlebt.


Für mich ist Liebe kein festes Konzept und keine Bedingung. Sie ist ein Gefühl von Verbundenheit, von Grösse, Weite und Tiefe. Ein Raum, in dem Begegnung möglich wird mit mir selbst und mit anderen.


Gleichzeitig gehört zur Liebe auch Grenze. Nicht als Abwehr, sondern als Klarheit. Als Wissen darum, wo ich beginne und wo der andere endet. Grenzen schaffen Orientierung, Respekt und Verantwortung. Sie machen Liebe tragfähig.


Liebe bedeutet für mich auch das tiefe Vertrauen, dass jede und jeder, unabhängig von dem, was gesagt oder getan wurde, eine unveränderliche Essenz in sich trägt. Eine Essenz, die verbunden ist mit der Quelle, aus der wir alle kommen. Dieses Wissen erlaubt Mitgefühl, ohne sich selbst zu verlieren.


Wenn du mich liebst, dann nicht, weil ich etwas erfülle oder beweise. Sondern weil wir uns in unserer Menschlichkeit begegnen, verbunden, klar und in gegenseitiger Achtung.


Herzlichst, Beya



 
 
 

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